Nach 33 Jahren verabschiedet sich Rupert Stöllinger in den wohlverdienten Ruhestand
Nach 33 Jahren im Unternehmen heißt es für Rupert nun Abschied nehmen: Am 7. September tritt er seinen Urlaub an, bevor er mit Ende Oktober offiziell in Pension geht. Drei Jahrzehnte lang war er als Außendienstmitarbeiter im Enns- und Paltental unterwegs – stets mit einem offenen Ohr für seine Kundinnen und Kunden und einer Lösung im Gepäck.
Seine berufliche Laufbahn begann Rupert als Koch. Vor 33 Jahren wechselte er zu uns und startete zunächst im Innendienst. Bereits nach einem Jahr zog es ihn in den Außendienst, wo er 32 Jahre lang mit großem Engagement tätig war.
Bei seinen Kundinnen und Kunden war Rupert für seine Verlässlichkeit und seine außergewöhnliche Hilfsbereitschaft bekannt. Wenn jemand etwas brauchte, war er erreichbar – selbst am Wochenende, an Feiertagen oder im Urlaub. Ein Versprechen war für Rupert eben ein Versprechen.
Das zeigt auch eine Geschichte aus der Zeit des Kirchenwirts: Für eine Hochzeit mit 200 Gästen hatte Rupert zugesagt, geschnitztes Gemüse zu besorgen. Als sich herausstellte, dass dieses nicht erhältlich war, legte er kurzerhand selbst Hand an. Er schälte Karotten, schnitzte daraus Herzen und schnitt sie anschließend in Scheiben. Schließlich hatte er als Vertreter versprochen, alles zu besorgen – und Rupert hielt Wort.
Dass sich daran bis zuletzt nichts geändert hat, bewies er noch einmal beim Gartenfest der Landjugend Aigen im Juli. Er sagte den Veranstaltern zu, dass sie ihn bis 23:45 Uhr anrufen könnten, falls noch Ware benötigt würde. Gegen 23 Uhr ging Rupert schließlich ins Bett – überzeugt davon, dass wohl nichts mehr gebraucht werden würde. Doch pünktlich um 23:45 Uhr läutete das Telefon und es kam tatsächlich noch eine Nachbestellung. Also machte sich Rupert noch einmal auf den Weg nach Liezen und versorgte die Landjugend nach Mitternacht mit der benötigten Ware. Typisch Rupert: Wenn er etwas zusagt, kann man sich darauf verlassen.
Auch bei seinen Kolleginnen und Kollegen wurde Rupert für seine ruhige Art, seinen trockenen Schmäh und seine Hilfsbereitschaft sehr geschätzt. Wer ihn morgens mit einem freundlichen „Guten Morgen“ und einem Lächeln begrüßte, musste allerdings manchmal etwas Geduld mitbringen: Beides gab es bei Rupert frühestens nach zwei Stunden und drei Tassen Kaffee. Kaffee gehörte für ihn im Dienst einfach dazu – abends durfte es dann auch gerne einmal ein Bier sein.
In seiner Freizeit engagierte sich Rupert lange beim SV Aigen und half dort unter anderem bei der Rasenpflege mit. Dem Fußball ist er bis heute treu geblieben. Künftig bleibt hoffentlich noch mehr Zeit für seine Frau Petra, seine beiden erwachsenen Söhne, seinen Enkelsohn und natürlich für ausgedehnte Spaziergänge mit seinem Hund.
Auf seine Pension freut sich Rupert vor allem wegen der vielen freien Zeit und der Ruhe. Endlich kann er all das machen, worauf er gerade Lust hat – ganz ohne Termine und zeitliche Einschränkungen.
Lieber Rupert, wir danken dir für 33 Jahre voller Einsatz, Verlässlichkeit und Hilfsbereitschaft. Du hast unser Unternehmen mit deiner ruhigen Art und deinem besonderen Humor geprägt und bei deinen Kundinnen und Kunden ebenso wie bei deinen Kolleginnen und Kollegen bleibende Spuren hinterlassen.
Für deinen neuen Lebensabschnitt wünschen wir dir viel Gesundheit, erholsame Stunden, schöne Reisen und vor allem genügend Zeit für alles, was dir Freude macht.
Oder, wie du selbst wahrscheinlich sagen würdest: Tschauli, Rupert!
